Mobilisation

Unter Mobilisation versteht man die Verbesserung der Beweglichkeit des gesamten Körpers oder einzelner Körperabschnitte bzw. Gelenke durch dynamische Bewegungen über die volle Bewegungsamplitude. Ziele der Mobilisation im Fitnesstraining:
  • Gelenkumgebende Muskulatur beweglicher machen
  • Durchblutung der gelenkumgebenden Muskulatur verbessern
  • Gelenkstrukturen und Muskeln aufkommende Belastungen vorzubereiten
  • Erhaltung der Beweglichkeit
Man kann passive und aktive Mobilisation unterscheiden:

Passive Mobilisation:
Ist Bewegungsförderung ohne Muskelaktivität und wird meistens durch einen Therapeuten vorgenommen. Dabei wendet der Physiotherapeut spezielle passive Mobilisationstechniken, z.B. aus der Krankengymnastik oder manuellen Therapie, an.

Aktive Mobilisation: Bewegungsabläufe, die ohne Unterstützung und ohne zusätzliche Widerstände durchgeführt werden. Dabei werden die Bewegungen langsam bis zügig und gleichmäßig über den vollen Bewegungsumfang durchgeführt. Die Übungen sollten 10–20-mal wiederholt werden. Kreiseln und/oder pendeln und sich dabei der maximalen individuellen Bewegungsamplitude annähern.
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